Die Geschichte verliert ein Land und findet es wieder

Die Geschichte verliert ein Land und findet es wieder

[Abbildung der Tafel am Ende des Textes]

 

„1517 lösten die Osmanen eine über tausende Jahre alten Region wechselnder Eroberer ab. Über 400 Jahre dauerte ihre Herrschaft. Sie ist mitverantwortlich für den Stillstand auf dem Gebiet des historischen Israel.“

Die unaufmerksame Geschichte „verlor“ Israel angeblich mehrmals in seinen sich oft ändernden politischen Formen und Grenzen im Laufe der Antike. Die Juden (unterschiedlicher Sekten und Glaubensrichtungen [1]) waren bereits im 6. Jahrhundert vdZ. ein weit verstreutes Volk, z.B. in Babylon, oder später in Assyrien. Siehe unsere Anmerkungen zu Tafel 2: Als alles anfing.

In der zeitgenössischen Wissenschaft wird die vereinte israelische Monarchie im Allgemeinen als eine literarische Konstruktion und nicht als eine historische Realität angesehen, aus Mangel an archäologischer Nachweisen[2],[3]. Tatsächlich wird jedoch nachgewiesen, dass zwischen etwa 930 vdZ. und 720 vdZ. eine lose organisierte Stammeseinheit in der Gegend um Samaria existierte. Obwohl die Bibel frühere „Könige“ benennt, erreichte das nördliche Königreich erst während der Herrschaft von Omri (ca. 885-874 vdZ.) die militärische Macht zusammen mit einer gewissen politischen, wirtschaftlichen und architektonischen Komplexität, die es ernsthaften Historikern erlaubt, es als Königreich zu bezeichnen [4], [5].  In den biblischen Büchern Könige I und Könige II, die die Geschichte von Samaria erzählen, wird die Linie der Omri ausnahmsweise nie erwähnt. Vielleicht, da sein Name entweder amurritischen oder arabischen Ursprungs ist [6].

Die Tafel verweist auf den Niedergang des etwas späteren unabhängigen Königreichs Juda um Jerusalem im Jahr 587 vdZ.  Die Zeitspanne zwischen dem Niedergang des alten Judas und der Gründung des heutigen israelischen Staates beträgt also etwa 2500 Jahre. Die Vorstellung, dass die kurzlebige Existenz eines kleinen Königreichs vor zweieinhalbtausend Jahren als Rechtfertigung für die Errichtung eines modernen Staates dienen kann, ist bizarr. Nach dieser Logik hätten die Araber, die einen Großteil der iberischen Halbinsel mindestens 600 Jahre lang besetzt hatten, einen viel größeren Anspruch auf das moderne Spanien.

Die Tafel beginnt jedoch mit dem Osmanischen Reich und behauptet, dass seine Eroberung dieses Gebietes Stillstand in der Region bewirkt habe. Dies ist eine grobe und ahistorische Verfälschung. Wir empfehlen den Verantwortlichen der Ausstellung, zumindest eine grundlegende Geschichte des Osmanischen Reiches [7], das im 13. Jahrhundert gegründet wurde und bis in das 20. Jahrhundert überdauerte, zu lesen, anstatt die ausgeleierten Vorurteile über „die Türken“ zu wiederholen.

 

„Die jüdischen Pioniere Ende des 19. Jahrhunderts trafen auf ein ödes, vernachlässigtes Land.“

„Das Land ist zu einem ernsten Grad entvölkert. Am Allermeisten braucht es Menschen“

Falsch.Diese Darstellung des Landes bedient einen zionistisches Mythos, der Palästina als öd, leer und unfruchtbar darstellt. Diese überlebte Floskel wird mit Zitaten mit Attributionen, jedoch ohne Kontext wiedergegeben.

Das zweite Zitat kommt von James Finn, britischer Konsul (eigentlich in Jerusalem und nicht wie behauptet in Palästina), der aktives Mitglied der Londoner Gesellschaft für die Verbreitung der christlichen Lehre unter den Juden und ein Unterstützer der Rückkehridee der Juden nach Palästina war. Im Grunde genommen war er ein christlicher Zionist.

Obwohl normalerweise davon ausgegangen wird, dass es sich bei dem Spruch „Ein Land ohne Volk für ein Volk ohne Land“ um einen jüdisch-zionistischen Slogan handelte, wurde der Ausdruck bereits 1843 von einem schottischen Pfarrer, Alexander Keith, verwendet. Er wurde dann fast ein Jahrhundert lang von Christen, die die Rückkehr der Juden nach Jerusalem angestrebten, benutzt. Das Konzept wurde ohne es zu hinterfragen akzeptiert und weit verbreitet.

Als Beamter verzichtete Finn in Jerusalem weitgehend auf seine missionarischen Aktivitäten, die unter einem Abkommen mit der osmanischen Verwaltung, verboten waren. 1853 kaufte Finn ein karges Stück Land außerhalb der Mauern der Altstadt, wo ein Ausbildungsbetrieb für Juden in der Landwirtschaft gegründet wurde. Bei fast allen britische Geistlichen, die für die Rückkehr der Juden in dieser Zeit gearbeitet haben, war die Idee, dass Palästina leer und karg sei, ein fester Bestandteil ihres Credos [8] . Finns Aussage stimmt nicht und ist als stichhaltiger Beweis nicht verwendbar.

 

Mark Twains „desolates Land…“ 

Mark Twain war nur ein paar Tage in Palästina, in einem sehr heißen Sommer 1867 und er war als Schriftsteller für seine grobschlächtigen Bemerkungen und seinen flapsigen Stil bekannt. Das Buch, The Innocents Abroad, [Die Unschuldigen im Ausland], ist der berühmteste Bericht über Palästina aus dem 19. Jahrhundert. Es ist letztendlich ein ausgiebiger Witz auf Kosten der Völker und Orte des Mittelmeerraums [9]. Es wurde trotzdem (deswegen?) zum Bestseller.

Er machte die gewöhnliche Rundreise des Holy Lands, während eines sehr heißen Sommers, zum Großsteil in das (immer noch) steinige bergige Umland Jerusalems. Dass im Sommer die Landschaft um Jerusalem eher braun aussieht, liegt auf der Hand. Dass es im Winter ergiebig regnet und die wasserspeichernden Schichten wieder füllt, und das Land wieder begrünt, war jedoch auch im 19. Jahrhundert der Fall.

Twain besuchte aber auch Nablus und seine Umgebung und schrieb:

Der schmale Canyon, in dem sich Nablous oder Sichem befindet, ist hochkultiviert, und der Boden ist äußerst schwarz und fruchtbar. Es ist gut bewässert, und seine üppige Vegetation wirkt im Gegensatz zu den kargen Hügeln, die sich auf beiden Seiten erheben...

In seiner Beschreibung von Nablus fehlt jede Erwähnung der damals rund 20.000 muslimischen Einwohner.

Twain reiste danach weiter nach Griechenland:

Wir sahen keine gepflügten Felder, nur sehr wenige Dörfer, keine Bäume oder Gräser oder Vegetation jeglicher Art, kaum und fast nie ein isoliertes Haus. Griechenland ist eine trostlose, lächelnde Wüste, ohne Landwirtschaft, Industrie oder Handel, wie es scheint.

… und in Konstantinopel, lies er seiner Verachtung völlig freien Lauf:

Die Männer waren in all den skandalösen, sonderbaren, götzenhaftesten, extravagantesten, theatralischsen Kostümen gekleidet, die sich je ein Schneider im Delirium tremens mit sieben Teufeln vorstellen konnte. Es gab keine Kleiderlaune, die zu verrückt war, um sie nicht auszuleben; keine Absurdität, die zu absurd genug war; keine Raserei im zerlumpten Diabolismus, die zu fantastisch war, um versucht zu werden. Einige Patriarchen trugen schreckliche Turbane, aber die große Masse der ungläubigen Horde trug die feurig rote Kappe, die sie einen Fes nennen. Der ganze Rest des Gewandes, dem sie sich hingegeben hatten, war völlig unbeschreiblich.

Ich halte nicht viel von der Moschee der Heiligen Sophia ... Es ist die heruntergekommenste alte Scheune im Heidentum [10].

Die anderen Zitate auf dieser Tafel sind ähnlich ausgewählt und ähnlich tendenziös, denn die Bemerkungen Twains, die er in Jerusalem machte, werden in der Ausstellung quasi als „Beweis“  benutzt, um den Eindruck zu erwecken, dass das Land insgesamt „desolat“ war.  

Zurück zum Untertitel, der den Eindruck macht, dass das osmanische Reich das Land zum Stillstand gebracht hat, was jedoch nicht zutrifft. Es fehlt hier eine minimale historische Einführung und der Kontext. Palästina wird hier  ausschließlich von einer zionistischen Perspektive dargestellt. So eine Erzählung kann also nicht dem Anspruch der Ausstellungsmacher ein „historisches Korrektiv“ zu sein, gerecht werden.

Historiker die sich auf Landwirtschaft spezialisieren, betrachten deren Entwicklung in Palästina anders. z.B.

Die osmanische Landwirtschaft im fünfzehnten und sechzehnten Jahrhundert hatte ein Niveau der Arbeitsproduktivität erreicht, das selbst im Vergleich mit den meisten europäischen Ländern um 1850 günstig war [11].

Es ist nachgewiesen, dass die Situation in vielen Ländern, die nominell dem Osmanischen Reich angehörten, die Zentralmacht im 19. Jahrhundert an einen Krisenpunkt brachte. Viele Ländereien, obwohl technisch noch unter türkischer Herrschaft, erreichten eine quasi- bis vollständige Unabhängigkeit. Ägypten unter Mohammed ʹAli war das erste, der sich 1811 löste, andere sollten folgen. 

Im 19. Jahrhundert, als die habsburgischen und serbischen Armeen ihre Kontrolle im südöstlichen Europa weiter ausbauten, flohen Millionen Türken aus dem Balkan Richtung Osten. Mitte des 19. Jahrhunderts entriss die koloniale Expansion der britischen und französischen Imperialmächte dem Osmanischen Reich auch noch den Maghreb. Libyen fiel 1911 an Italien.

Russische Einmischung in den Balkanstaaten führte zu ethnischen Säuberungsaktionen und Vertreibung von Muslimen. Mehrere politische und militärische Interventionen der Russen schwächten das osmanische Reich weiter. 1865 verfolgte die russische Armee das tscherkessische Volk, tötete und vertrieb Hunderttausende aus dem Kaukasus und von der nördlichen Schwarzmeerküste auf türkisches Gebiet.

Das Osmanische Reich wurde überall angegriffen und verschuldete sich tief, insbesondere bei Frankreich. Als Reaktion auf ausländische Bedrohungen leitete das Imperium eine Periode gewaltiger interner Reformen ein, die als Tanzimat [12] bekannt wurde und die es schaffte, die Struktur und Kontrolle des osmanischen Zentralstaates zu verbessern [13]. Im Laufe des 19. Jahrhunderts wurde der osmanische Staat immer mächtiger und rationaler. Die anhaltende Rückständigkeit einiger Provinzen war weitgehend auf den Mangel an Kapital und Investitionen zurückzuführen. Die Modernisierung der Verwaltung, der Wirtschaft und der Armee war eine große Anstrengung, aber auf Druck der europäischen Mächte, insbesondere Großbritanniens und Frankreichs, musste das Osmanische Reich, seine Märkte nach einer Reihe von erzwungenen Abkommen, öffnen. Dies führte zur Deindustrialisierung der osmanischen Wirtschaft insgesamt. Man muss die Verantwortung der großen europäischen Staaten für den Rückgang der osmanischen Produktivität benennen [14].

Es ist jedoch falsch daraus zu schließen, dass jeder Teil dieses riesigen Reiches das gleiche Schicksal erlitten hat. Unter der Führung von Dhaher al-'Umar al-Zaidani (1730-75) entstand im Norden Palästinas eine politisch starke Region in der er die Entwicklung förderte. Al-Zaidani wurde zum weitgehend autonomen Gouverneur von Galiläa, Sidon, Nablus, Jerusalem, Gaza, Ramla und Yaffa.

Die Sicherheit der landwirtschaftlichen Produktion, vor allem von Weizen und Baumwolle für den Export, wurde gewährleistet, insbesondere nach Frankreich, dessen Vertreter in der Hauptstadt Zaidani und im Hafen von Akko ansässig waren. Bauern und religiöse Minderheiten wurden geschützt und hatten so ein Interesse am Erfolg des Staates. In den Jahren 1764-65 gründete al-Zaidani Haifa erneut und sicherte die Hafenstadt mit Mauern [15]

Unter der Herrschaft des osmanischen Ibrahim Pascha verwaltete eine zentralisierte Regierung die Region und führte wirtschaftliche und soziale Reformen durch. Das Land, insbesondere die Agrarregionen, wurden gezwungen, Teil eines egalitären Sozial- und Wirtschaftssystems zu werden, das den Weg für Kontakte zu den Europäern ebnete. Ende des 19. Jahrhunderts trugen diese Bemühungen Früchte.

Es muss auch erwähnt werden, dass nach einer Rebellion gegen Ibrahim Pasha, der im Auftrag seines Vaters, des Sultans von Ägypten, Muhammad ‘Ali, Steuerreformen einführen wollte, die osmanische Regierung die Oberhand wiedergewinnen konnte und trotz des Widerstands wurden Reformen eingeführt.

Neben der zunehmenden Macht der Zentralregierung entstanden zwei weitere Kräfte, die Palästina in das zwanzigste Jahrhundert führen sollten. Die erste war die Einbeziehung Palästinas in den Weltmarkt. Nachdem die Osmanen die Kontrolle wiedererlangt hatten, nahmen die Kontakte zwischen arabischen Kaufleuten, Grundbesitzern und euro-päischen Kapitalisten zu. Weizen, Mais, Gerste, Sesam, Baumwolle, Orangen und Oliven wurden in europäische und arabische Länder exportiert. Diese Entwicklungen wurden von der Steigerung der Produktivität und besserem Land-Management begleitet, die zu neuen Sorten führten und zu einer Vergrößerung des Landes das kultiviert wurde [16].

Europäische konsularische Quellen dokumentieren, dass Palästina große landwirtschaftliche Gewinne erzielte und zwischen 1856 und 1882 (vor der Entstehung zionistischer Kolonien) als Quelle von Weizen, Olivenöl, Seife und Baumwolle in die Weltwirtschaft integriert wurde [17].

Die „Deutsche Kolonie“ wurde 1869 von der Templer-Vereinigung gegründet, einer deutschen pietistischen Bewegung puritanischer Überzeugung. Seine Mitglieder verbanden den Eifer, das wahre christliche Leben mit produktiven Aktivitäten zu leben. Sie versorgten ihre Kolonie und die lokale Gemeinschaft mit landwirtschaftlichen Produkten, europäischen Waren und Maschinenwerkstätten [18].

Die Debatte über die Notwendigkeit der großen ökologischen und kulturellen Veränderungen durch die Entwässerung von Feuchtgebieten (von den Zionisten immer als „Sümpfe“ bezeichnet) und die Zerstörung des Lebensraums der Beduinen − samt ihres Gemeinschaftslandes und ihrer landwirtschaftlichen Praktiken, stand erst am Anfang. Wie Amos Nadan es ausdrückt:

Das musha' (Gemeindegebiet-System) in Palästina war eine effiziente, dynamische Wirtschaftsinstitution, die Investitionen erleichtert hat. Eine Landreform, die sich nur als destruktiv für die Wirtschaft des Fallahin erwies, war nicht erforderlich. Sie machte die dem System eigenen Vorteile zunichte und erleichterte unerwartet die Übertragung von Land von Arabern auf Juden [19].

In einer außerordentlich komprimierten Tour durch die letzten 600 Jahre versucht diese Tafel, einen weiteren zentralen zionistischen Mythos zu wiederholen: Palästina war entvölkert und das Land ungenutzt; die wenigen Bauern, die dort zu finden waren, waren rückständig, als Bauern ineffektiv und unfähig zur weiteren Entwicklung.

Als Beweis dafür werden uns ein paar Zitate angeboten, die aus dem Zusammenhang gerissen werden, und eine Karte, die einen zionistischen Anspruch auf Land suggeriert, das nie auch nur zum antiken Israel gehörte.

Das Osmanische Reich war eines der langlebigsten Imperien in der Geschichte. Es beherbergte viele Ethnien und Religionen. Es hieß zehntausende Juden willkommen, die nach dem Zusammenbruch der muslimischen Herrschaft auf der iberischen Halbinsel aus Andalusien geflohen waren. Viele von ihnen wurden zu wohlhabenden, führenden Mitgliedern der türkischen Gesellschaft. Im 17. Jahrhundert herrschte das Osmanische Reich über einen Großteil Südosteuropas. All dies wird auf dieser Tafel als „Stillstand“ abgetan.

Der Mythos von Palästina als ödes, vernachlässigtes Land wurde gerne von Zionisten verbreitet. Aber er ist falsch.

 


NOTIZEN

  1. z.B. die Samariter, eine ethnoreligiöse Gruppe die von den Israeliten stammt. Ihr Stammland war in der Region des alten Samaria (in der Nähe des modernen Nablus). Sie praktizierten eine Religion, die fast identisch mit dem Judentum war, und teilten eine gemeinsame Reihe von Schriften. Doch die Samariter und Juden haben sich gegenseitig bekämpft. Die Samariter behaupteten, Nachkommen der nördlichen Stämme Josephs zu sein. Klassische jüdische Schriftsteller behaupteten jedoch, dass sie entweder ausländischer Herkunft waren oder das Ergebnis von Mischehen
  2. Finkelstein, Israel (2006). "The Last Labayu: King Saul and the Expansion of the First North Israelite Territorial Entity". In Amit, Yairah; Ben Zvi, Ehud; Finkelstein, Israel; et al. Essays on Ancient Israel in Its Near Eastern Context: A Tribute to Nadav Naʼaman. Eisenbrauns. pp. 171 ff. ISBN 9781575061283. Retrieved 2016-03-02.
  3. Nelson, Richard D. Historical Roots of the Old Testament (1200–63 BCE). Volume 13 of Biblical Encyclopedia. Society of Biblical Lit, 2014
  4. Kuhrt, Amiele (1995). The Ancient Near East. Routledge. p. 438. ISBN 978-0-41516-762-8.
  5. Jacob Wright, Associate Professor of Hebrew Bible, Emory University : The Bible and Interpretation - David, King of Judah (Not Israel). Im Internet unter www.bibleinterp.com.
  6. Thiel, W.,"Omri", The Anchor Bible Dictionary, p. 17, vol. 5, D.N. Freedman (ed.).New York: Doubleday (1992)
  7. EMPFOHLENE BÜCHER ÜBER DAS OSMANISCHE REICH: Kafadar, Cemal (1995).Between Two Worlds: The Construction of the Ottoman State; Atçıl, Abdurrahman (2017). Scholars and Sultans in the Early Modern Ottoman Empire. Cambridge: Cambridge University Press; Davison, Roderic H. Reform in the Ottoman Empire, 1856–1876 (New York: Gordian Press, 1973)
  8. Donald Lewis, The Origins of Christian Zionism: Lord Shaftesbury and Evangelical Support for a Jewish Homeland Cambridge University Press; January 2, 2014
  9. Michael Press, in: https://hyperallergic.com/400528/how-a-mark-twain-travel-book-turned-palestine-into-a-desert/

  10. Mark Twain Innocents Abroad, 1869, American Publishing Co. Hartford. Conn.
  11. Agricultural Productivity in the Early Ottoman Empire Metin M. Cos ̧gel University of Connecticut. https://opencommons.uconn.edu/cgi/viewcontent.cgi?article=1148&context=econ_wpapers Siehe auch: Wolf-Dieter Hütteroth,Historical geography of Palestine, Transjordan and Southern Syria in the late 16th century (Erlanger geographische Arbeiten) 1 Jan 1977
  12. http://tarihvemedeniyet.org/2009/08/hatt-i-humayun.html?nggpage=2. Siehe auch: Wolf-Dieter Hütteroth,Historical geography of Palestine, Transjordan and Southern Syria in the late 16th century (Erlanger geographische Arbeiten) 1 Jan 1977
  13. siehe: William L. Cleveland, A History of the Modern Middle East (Boulder: Westview Press, 2013), 76 & foll..
  14. Paul Bairoch (1995). Economics and World History: Myths and Paradoxes. University of Chicago Press. pp. 31–32.
  15. Yazbak, M. (1998). Haifa in the Late Ottoman Period, A Muslim Town in Transition, 1864–1914. Brill Academic Pub. p.14
  16. Baruch Kimmerling and Joel S. Migdal, The Palestinian People: A History, Cambridge University Press, 2003. pp. 3-37: Ch.1. The Revolt of 1834 and the Making of Modern Palestine.
  17. New Growth in Ancestral Lands: Agricultural Development in Palestine, 1880-1948, William G. Dossett, Univ. Pennsylvania Press, 2016
  18. Siehe Seikaly, Haifa, p. 23; Alex Carmel, "The German Settlers in Palestine and Their Relations with the Local Arab Population and the Jewish Community 1868-1918," in Studies on Palestine during the Ottoman Period, ed. Moshe Maoz (Jerusalem, 1975), pp. 442-65.
  19. Amos Nadan, (Hebrew University of Jerusalem) Journal of the Economic and Social History of the Orient  Vol. 46, No. 3 (2003), pp. 320-